Kopf1

Der deutsche Spitz

sehr alte Haushund Rasse

Kaum Jagdtrieb, stromert u. wildert nicht

Robust, wetterfest, langlebig

Pflegeleicht, kein Trimmen oder Scherenkulho2[1]

Wachsam, sehr gelehrig, anhänglich und treu, leicht erziehbar, bewegungsfreudig

Verträglich mit anderen Tieren

Großspitz: Rückenhöhe 42-50 cm, Gewicht ca. 15-20 kg Farbe: weiß u. schwarz

Mittelspitz: Rückenhöhe 30-38 cm, Gewicht ca..7-10 kg Farben: weiß, schwarz, braun, orange, grau u. andersfarbig

Kleinspitz: Rückenhöhe 24-29 cm, Gewicht ca. 4-5 kg Farben: wie Mittelspitz

Zwergspitz: Rückenhöhe bis 23 cm, Gewicht ca 3 kg , div. Farben

Wolfsspitz: Rückenhöhe 43-55 cm, Gewicht ca. 20 kg Farbe: graugewolkt

th_Grossp.schwarzDer Spitz ist ein wachsamer Familienhund, er hört alles- auch nachts, ”seine Leute” können ruhig schlafen. Er hat viele Talente, Witz und Temperament und ist kein ”Omahund”. Spitze sind sportlich, auf manchem Hundeplatz haben sie schon für Staunen gesorgt. Hundesport, Agility, Radfahren, lange Wanderungen mag er gerne, auch als Begleithund für Reiter ist er geeignet. Durch den fehlenden Jagdtrieb sind Ausflüge in Wald und Feld stressfrei, auch wo Wild auftaucht und Fährten gut duften, bleibt der Spitz folgsam, aber Ratten u. Mäuse werden gejagt. Noch immer hängt dem Spitz an, er sei bissig, falsch und ein Kläffer. Von Natur ist der Spitz rührend anhänglich, treu, folgsam, ein Hund mit ganz viel Seele. Harte, lieblose Behandlung und Ausgrenzung (Zwinger, Kette) ruiniert einen Spitz, denn er braucht engen Familienanschluss. Die Herkunft und Aufzucht eines Welpen ist enorm wichtig, wie auch die Zuchtauswahl der Eltern. Früher wollte man bissige Wachhunde haben. Heute ist das anders, solche Hunde sollen nicht mehr zur Zucht verwendet werden.. Also Augen auf beim Welpenkauf . Von zweifelhaften Sonderangeboten und Händlern sollte man die Finger lassen. Sie leben vielXerxes03e Jahre mit dem Hund. Nur ein wirklicher Liebhaber der Rasse ist auch ein sorgfältiger Züchter, achtet auf ein gutes Wesen seiner Hunde und berät Sie gut, auch später noch. Dann ist die Erziehung nicht schwierig und er ist auch für ”Anfänger” geeignet .Wer andere Rassen gewohnt ist, muss evtl. umdenken. Mit Drill und hartem Ton geht nichts, nur mit Lob. Dafür jedoch tut er alles für seinen Menschen. Die Wolfs-u. -Großspitze benötigen eine konsequentere Erziehung, aber keine ”harte”. Spitze sind leichtfuttrig, bei mangelnder Bewegung ist die schlanke Taille in Gefahr, denn sie sind oft verfressen. Besonders der Mittelspitz ist langlebig (15 Jahre u. mehr) und auch im Alter lange fit - wenn er nicht zu Tode gemästet wird Die Haarpflege ist nicht aufwändig(1x wöchentlich), auch nicht beim Weißen. Das Fell ist schmutzabweisend und verzottelt nicht. Verfilzen tut es nur, wenn man den Hund richtig verkommen lässt und nie bürstet. Gebadet wird auch der Weiße selten, 1x jährlich reicht in der Regel, oft ist selbst das nicht notwendig. Der Wolfsspitz wird meist nie gebadet. Das dichte Haar schützt gegen Kälte und Hitze. Es wird NIEMALS geschoren. In Deutschland ist der Spitz heute nicht mehr sehr häufig zu finden, denn andere Rassen sind z.Zt. populärer bei uns. In früheren Zeiten war das ganz anders, er war in Stadt und Land der häufigste Hund. Seine Eigenschaften wurden sehr geschätzt. Der Mittel-u.der Großspitz stehen bei der ”GEH”(Gesellschaft z. Erhaltung alter u. gefährdeter Haustierrassen e.V.) auf der Liste der ”stark gefährdeten” Rassen.

                               Irmgard Fischer

www.spitze-hansa.de
www.deutsche-spitze.de

Buchtipp: Spitze sind spitze/ Kynos-Verlag

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