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VDH05

Der VDH ist die führende Interessenvertretung aller Hundehalter in Deutschland – die erste Adresse rund um das Leben mit Hund, den Hundesport und die Hundezucht. Mit seinen Wurzeln im Jahre 1906, repräsentiert der VDH heute mehr als 650.000 Mitglieder. Der VDH ist die Dachorganisation von bundesweit rund 168 Mitgliedsorganisationen. Über 250 verschiedene Hunderassen werden in den Zuchtvereinen des VDH betreut und unter strengen Kontrollen gezüchtet

FCI04

Die Fédération Cynologique Internationale (FCI) mit Sitz in Belgien ist die Weltorganisation der Kynologie. Sie umfasst zur Zeit 79 Mitglieds- und Partnerländer (nur ein Verband pro Land), welche ihrerseits eigene Ahnentafeln ausstellen und die Richter ausbilden. Die F.C.I. garantiert innerhalb ihrer Organisation die gegenseitige Anerkennung der Abstammungsurkunden (Pedigrees) der Länder, wie auch der Richter.

gkf03

Die Gesellschaft zur Förderung Kynologischer Forschung (GKF) mit Sitz in Bonn wurde 1994 gegründet. Durch finanzielle Unterstützung von Projekten und Untersuchungen fördert sie Grundlagenforschung und angewandte Forschung unter besonderer Berücksichtigung der Gesundheit des Hundes. Die unterstützen Forschungsprojekte umfassen den gesamten Gesundheits- und Verhaltensbereich des Hundes. Sie gehören unterschiedlichen Wissenschaftsbereichen an: Von der Fortpflanzungsbiologie und Genetik bis zur Verhaltensforschung und Virologie

Bundesverband praktizierender Tierärzte e.V. (bpt)
Der Bundesverband praktizierender Tierärzte e.V. ist die führende und unabhängige berufsständische Interessenvertretung der praktizierenden Tierärzte. Über den bpt sind die Adressen von Untersuchungsstellen für Patellaluxation bei Hunden erhältlich.

Dortmunder Kreis (DOK)
Im Dortmunder Kreis, der Gesellschaft für Diagnostik genetisch bedingter Augenerkrankungen, haben sich Tierärztinnen und Tierärzte zusammengeschlossen, die ein Zulassungsverfahren und eine der theoretischen und praktischen Prüfungen erfolgreich absolviert haben.

image001Hunde- und Züchterzeitschriften / Hilfmittel für Algesimetrie Hajo Schäfer 29.01.2007
Ein Hilfsmittel für Schmerzmessung und -überwachung beim Hund
„Schmerz ist, was vom Patienten als Schmerz angegeben wird!“ Darauf weisen humanmedizinische Schmerztherapeuten nachdrücklich hin. Denn leider viel zu oft schließt der Operateur oder der behandelnde Arzt von der Art des Eingriffs, der sichtbaren Verletzung oder der Diagnose auf die Ausprägung des Schmerzes und verordnet – wenn überhaupt – eine Schmerztherapie nach einem Standardschema. Doch die Einstellung der Therapie sollte sich besser auch nach dem Befinden des Patienten richten. Dazu wird der Mensch ganz einfach gefragt, wie es ihm geht und wie stark der von ihm empfundene Schmerz ist. Die Algesimetrie, das heißt das Messen des Schmerzes, wird durch bewährte Skalen und Schablonen erleichtert. Hierbei stellt der Patient die Schablone selbst auf den aktuell empfundenen Schmerzwert ein. Dieser wird in ein Schmerztagebuch eingetragen. In der Tierheilkunde ist das nicht ganz so einfach. Schließlich ist Schmerz eine Empfindung, die Tiere nicht direkt mitteilen. Nur bestimmte Verhaltensmuster, Laute oder Lahmheiten lassen indirekt auf Schmerzen und dessen Ausprägung beim Tier schließen. Auch beim Hund korreliert die Art des operativen Eingriffs, die diagnostizierte Krankheit und erst recht ein Röntgenbefund oft nicht mit dem Grad des von ihm empfundenen Schmerzes. Daher muss der Hund sehr genau beobachtet und auf die oft subtilen Zeichen geachtet werden, die auf Schmerz deuten. In der Informationsschrift für Tierhalter „Leben ohne Schmerz“ werden die auf Schmerz hinweisenden Symptome beschrieben. Anhand einer in der Humanmedizin bewährten numerischen Skala von 0 (ohne Beschwerden) bis 4 (stärkste Beschwerden) kann der Tierhalter die vermuteten Beschwerden seines Hundes benennen und in das integrierte Schmerztagebuch eintragen. Bei akuten Schmerzen erfolgt der Eintrag am besten täglich. Bei chronischen Beschwerden, etwa bei Arthrose, bietet sich die wöchentliche Erfassung an. Eine zusätzliche Skala mit hundespezifischen Begriffen erleichtert dem Tierhalter die Bewertung. Das Schmerztagebuch enthält weiterhin eine Spalte zum Eintrag von Medikament und Dosis. Das häusliche Schmerzmonitoring liefert wertvolle Informationen über den Erfolg der verordneten Therapie. Das Schmerztagebuch sollte der betreuenden Tierärztin / dem betreuenden Tierarzt bei jedem Besuch vorgelegt werden. Die individuelle Anpassung der wirksamen Dosis des Schmerzmedikaments sowie unterstützender Maßnahmen an das Bedürfnis des Patienten werden hiermit erleichtert. Das Heft „Leben ohne Schmerz“ mit Schmerztagebuch gibt es als kostenfreien Service in der Tierarztpraxis. Es steht auch zum Herunterladen unter www.albrecht-vet.de zur Verfügung.

Dr. med. vet. Hans-Joachim Schäfer
Albrecht GmbH
88323 Aulendorf
www.albrecht-vet.de

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